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Lesen Sie hier alles über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Indoor Positionsbestimmung, Indoor Navigation, Indoor Analytics und Indoor Tracking.


Beacons und Ortungstechnologie im Tourismus

Beacons und Ortungstechnologie im Tourismus

Die Tourismusbranche muss immer wieder neue Wege finden, um Kunden zu gewinnen, zu binden und die Margen zu erhöhen. In vielen Bereichen herrschen hoher Konkurrenzdruck und Preistransparenz – Destinationen scheinen austauschbar zu sein. Eine Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben, zusätzliche Verkäufe zu fördern, neue Nischen zu besetzen und Kunden an sich zu binden bieten mobile Apps, die mit Ortungstechnologien verknüpft sind.

Use Cases für Indoor Positionsbestimmung im Tourismus

Bahn Bahnkonzerne stellen ihren Kunden bereits heute via App nützliche Informationen zum Fahrplan, zur Ticketbuchung und zu aktuellen Verspätungen bereit. Immer wichtiger wird die intermodale Navigation. Reisende können dann idealerweise mit einer App die komplette Reise planen – von der eigenen Haustür über das Taxi zum richtigen Gleis und am Ankunftsort bis zum Hotel. Ein weiterer Trend sind die Indoor-Navigation an großen Bahnhöfen und individuelle Vorschläge zum Shoppen, Essen und Trinken vor Ort. Zum Use Case SBB (Schweizerische Bundesbahnen).

Flughafen Für Flughäfen gelten ähnliche Regeln wie für die Bahn. Hier ist der Servicegedanke während der Reise besonders wichtig: Passagiere werden benachrichtigt, wenn sich ihr Flug verschiebt, sich das Gate ändert, wenn es Wartezeiten am Check-In gibt oder das Boarding möglich ist. Indoor-Navigation und Retail-Anwendungen wie einen integrierten Onlineshop nach dem Click&Collect Prinzip hat beispielsweise der Frankfurter Flughafen in seiner App im Angebot. Zum Use Case Frankfurt Airport.

Hotel Hotels wollen sich auf die Generation-Y und Geschäftsreisende einstellen, die „always on“ sind und persönlichen Service – gern mit digitaler Unterstützung – erwarten. Weiß die Rezeption schon vor der Ankunft des Gastes über dessen Präferenzen Bescheid, kann mit „Überraschungsqualität“ gepunktet werden – beispielsweise wenn der Lieblingsdrink beim Check-In schon bereitsteht. Die Gastdaten können zudem digital übermittelt werden, sodass das Ausfüllen von Formularen wegfällt. Wenn das System mit Beacon-Technologie arbeitet, kann der Check-In-Prozess beim Eintreffen automatisch in Gang gesetzt werden und der Gast eine Willkommensnachricht und individuelle Angebote zum Dazubuchen erhalten. Zur Hotel App conichi.

Destination Destinationen stehen vor der Herausforderung, sich aus der Masse hervorzuheben, indem sie individuelle Schwerpunkte setzen. Wenn eine Destinations-App auf die Präferenzen eines Gastes zugreifen kann (durch eine Facebook-Schnittstelle oder durch manuelles Selektieren durch den Gast), kann sie ihm während der gesamten Customer Journey relevante Angebote unterbreiten, die seinen Urlaub unvergesslich machen. Das können zum Beispiel Tourenvorschläge für Familien sein, wenn der Gast mit Kindern reist. Beacons, die in der Destination verteilt sind, können ihn lokalisieren und das Aussenden location-spezifischer Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Events auslösen. Auch eine Willkommens-Nachricht beim Betreten der Tourist-Information ist eine schöne Geste.

Museen Museumsapps können dem Besucher Infos und interaktive Inhalte zu Exponaten anzeigen, in deren Nähe er sich befindet. Indoor Navigation ist in großen Museen ebenfalls hilfreich.

Bei allen Vorteilen bergen die beschriebenen Anwendungen auch Risiken. Die Bereitschaft, Standalone-Apps zu installieren, sinkt bei den Usern. Bessere Chancen haben Apps, die verschiedene Dienstleistungen zusammenfassen. Die App muss einen konkreten und leicht zu erkennenden Mehrwert haben. Der Datenschutz darf nicht vernachlässigt werden. Das Personal vor Ort sollte gut über die Anwendungen Bescheid wissen. Push-Nachrichten müssen sparsam eingesetzt werden und dürfen nicht in Spam ausarten. Wenn der Funktionsumfang über Laufweganalyse und Heatmaps hinausgehen soll und ein Rückkanal zum User gewünscht ist, wird eine App benötigt.

Bei Fragen helfen wir Ihnen gern: E-Mail schreiben.



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